Fremdkörper in der Nase


Einseitiges Nasenbluten als Warnsignal
Fremdkörper in der Nase

Einseitiges Nasenbluten deutet bei Kleinkindern häufig auf einen Fremdkörper in der Nase hin. Der HNO-Arzt entfernt den Gegenstand üblicherweise unter örtlicher Betäubung.

Wenn Kleinkinder die Welt erkunden, zeigen sie die gefährliche Neigung, sich Gegenstände buchstäblich einzuverleiben. „Neugierige Babys und Kleinkinder stecken sich manchmal beispielsweise eine Nuss, Erbse oder Perle in die Nase,“ berichtet Dr. Wolfgang Hornberger vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Einseitiges Nasenbluten und andere Symptome

Fremdkörper in der Nase verraten sich an verschiedenen Symptomen, wie Dr. Hornberger berichtet. Sie erschweren die Nasenatmung oder verursachen einen eitrigen Schnupfen. Verletzt der Fremdkörper beim Eindringen die Nasenschleimhaut, kommt es zum Nasenbluten. Manchmal zeigt die Umgebung der betroffenen Nasenöffnung zusätzlich Kratzspuren. Ein wichtiges Indiz sei, dass die Beschwerden in der Regel nur eine Nasenseite betreffen, erläutert der HNO-Arzt aus Sulzbach/Saarbrücken.

HNO-Arzt entfernt Fremdkörper

Eltern oder Aufsichtspersonen, die an ihren Schützlingen die genannten Warnsignale beobachten, empfiehlt Dr. Hornberger sofort einen HNO-Arzt aufzusuchen. Der Spezialist entfernt den Fremdkörper unter örtlicher Betäubung. „Besonders unangenehm sind neben spitzen Gegenständen auch Hülsenfrüchte, da sie in der Nase aufquellen können und die Beschwerden verstärken sowie die Entfernung erschweren können“, erläutert Dr. Hornberger. Eine Vollnarkose werde jedoch nur bei tief sitzenden Fremdkörpern erforderlich, berichtet der HNO-Arzt.

Vorbeugungsmaßnahmen

Kleine Patienten mit Fremdkörpern in der Nase gehören in HNO-Praxen leider zur Tagesordnung. Denn Unfälle dieser Art geschehen im Handumdrehen. „Die beste Vorbeugung ist es, kleinteiliges Spielzeug und Nahrungsmittel wie Nüsse, Erbsen und Bohnen nicht unbeobachtet in Kleinkind-Nähe aufzubewahren“, rät der Experte.

Quelle: HNO-Ärzte im Netz

News

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Impfungen im Herbst
Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Brunnen-Apotheke
Inhaber Dr. Jörg Hanisch
Telefon 036602/9 20 07
Fax 036602/9 20 08
E-Mail info@brunnen-apotheke-ronneburg.eu