Fettleber bei Kindern


Chronische Folgeerkrankungen drohen
Fettleber bei Kindern

Immer mehr Kinder leiden an einer durch Fehlernährung und Bewegungsmangel bedingten Fettleber. Auch wenn akut keine Beschwerden auftreten, drohen ernsthafte Folgeerkrankungen. Wann Handlungsbedarf besteht.

Aus Fettleber können sich Hepatitis und Leberzirrhose entwickeln

Die WHO schlägt Alarm: In Europa ist jedes dritte Kind zwischen sechs und neun Jahren ernsthaft übergewichtig. Fast die Hälfte von ihnen entwickelt eine sogenannte nicht-alkoholische Fettleber. Eine reine Fettleber verursacht zwar noch keine Beschwerden, jedoch können sich in der Folge ernsthafte Erkrankungen wie eine Leberentzündung (Hepatitis) entwickeln. Bei einem chronischen Verlauf droht eine unumkehrbare Gewebevernarbung (Leberzirrhose) und schließlich Leberkrebs.

Bei früher Diagnose sind Heilungschancen gut

„Bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen sollte der behandelnde Arzt immer auch eine Fettlebererkrankung abklären. Eine einfache Ultraschalluntersuchung kann bereits Leberveränderungen sichtbar machen“, erklärt Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. Darüber hinaus geben erhöhte Leberwerte einen Hinweis auf eine Erkrankung. Je früher die Diagnose vorliegt, desto eher können betroffene Kinder durch eine Ernährungsumstellung und Sport erreichen, dass sich die Fettablagerungen in der Leber zurückbilden.

Die Deutsche Leberstiftung bietet auf ihrer Homepage die Faltblätter „Leber und Fett“ sowie „Lebererkrankungen bei Kindern“ zum Download an.

Quelle: Deutsche Leberstiftung

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