Fruchtbarkeit beim Mann


Wovon die Spermienqualität abhängt
Fruchtbarkeit beim Mann

Die Zahl und Beweglichkeit der Spermien beim Mann hängt von vielen Faktoren ab. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente und Genussmittel können die Fruchtbarkeit drastisch reduzieren. Worauf Männer mit Kinderwunsch achten sollten.

Viele Faktoren des modernen Lebens wirken sich negativ auf die Spermienproduktion und -qualität aus. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht beeinträchtigen die Fruchtbarkeit des Mannes. Männer, die fettleibig sind (BMI über 30), gefährden sogar den Erfolg einer künstlichen Befruchtung ihrer Partnerin.  

Bluthochdruckmittel gefährden Fruchtbarkeit

Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass nicht nur Bluthochdruck, sondern auch die Einnahme von Bluthochdruckmitteln die Fruchtbarkeit einschränkt. Männer mit Kinderwunsch, die Betablocker oder Kalziumantagonisten verschrieben bekommen, sollten daher in enger Absprache mit ihrem Arzt über einen Wechsel der Arzneimittel nachdenken.

Nikotin schädigt Spermien bis zu zwei Jahre lang

Besonders drastisch vermindert Nikotinkonsum die Fruchtbarkeit. Oft ist hier sogar das Erbmaterial, das die Spermien transportieren, geschädigt. Studien zeigen, dass die Samenzellen von ehemaligen Rauchern bis zu zwei Jahre brauchen, um sich zu erholen. Möglicherweise sogar dauerhaft zur Unfruchtbarkeit führt langjähriger Missbrauch von Anabolika, wie ihn zum Beispiel einige Bodybuilder betreiben. Von einer akuten Überwärmung, etwa durch Fieber, erholen Spermien sich hingegen nach etwa drei Monaten.

Potenz ebenfalls entscheidend für Fruchtbarkeit

Neben der Spermienqualität hängt die Fruchtbarkeit des Mannes auch von seiner Potenz ab. „Alkohol, Drogen und Psychopharmaka können manchmal die Ursache dafür sein, dass bei einem Mann die Stärke und Dauer der Erektion nicht mehr ausreichen oder sexuelles Verlangen, Orgasmus oder Ejakulation beeinträchtigt sind", erklärt der Androloge Dr. Frank-Michael Köhn. Daneben sind psychische Probleme wie etwa Depressionen ein häufiger Grund für Libidoverlust.

Quelle: Internisten im Netz

News

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Impfungen im Herbst
Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Brunnen-Apotheke
Inhaber Dr. Jörg Hanisch
Telefon 036602/9 20 07
Fax 036602/9 20 08
E-Mail info@brunnen-apotheke-ronneburg.eu